Eisenmangel: Warum ist Eisen lebenswichtig?
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Eisen ist Benzin für den Körper |
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Ohne Eisen geht im menschlichen Organismus gar nichts.
Im roten Blutfarbstoff, dem Hämoglobin, ist Eisen für die Bindung und damit Versorgung der Zellen mit Sauerstoff verantwortlich. Die Bedeutung von Eisen geht aber weit darüber hinaus.
So spielt Eisen im Atmungszyklus der Muskelzelle und in verschiedenen am Stoffwechsel beteiligten Proteinen eine zentrale und lebenswichtige Rolle.
Eisenverteilung im Körper
1–4 mg Eisen (1–2 mg bei Männern und 2–4 mg bei Frauen) sollten täglich über den Darm aufgenommen werden. Da die Darmschleimhaut nur einen Bruchteil des zugeführten Eisens aufnehmen kann, bedeutet das, dass Sie 5- bis 10-mal mehr Eisen mit der Nahrung zuführen müssen. Über das Blut wird Eisen – an den Eisentransporter Transferrin gebunden – an die verschiedenen Organe, primär ins Knochenmark für die Blutbildung, transportiert. Eisen ist kaum frei im Körper zu finden, die Eisenatome werden wie der Ball bei einem Basketballspiel von einem Mitspieler zum nächsten weitergereicht.
Am meisten Eisen, ca. 1'800 mg, ist in den roten Blutkörperchen gebunden. Die Leber enthält als wichtigstes Speicherorgan ca. 1000 mg Eisen; die Muskeln und anderen Organe wesentlich geringere Mengen. Über alte Haut- und Schleimhautzellen sowie bei der Frau zusätzlich über die Menstruation geht täglich wieder Eisen verloren. Dieser von Mensch zu Mensch unterschiedlich hohe Verlust entspricht der Menge Eisen, die Sie mit der Nahrung aufnehmen müssen.
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Wichtigste Organe für den Eisenstoffwechsel | |
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| Mediscope |
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| 27.04.2011 - dzu |
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